Warum die Tinte über den CIJ-Erfolg entscheidet
Markierungstechnik für dauerhaft lesbare Codes, die sicher haften und schnell trocknen
In dem Fachartikel beschreibt LEIBINGER, warum eine präzise Abstimmung von Drucker und Tinte
auf Substrat und Produktionsumgebung notwendig ist, um eine stabil laufende Produktionslinie mit
Kennzeichnungssystemen auf CIJ-Basis (CIJ = Continuous Inkjet) zu realisieren.
Innovative Technik
Wer über ein CIJ-Drucksystem entscheidet, schaut oft zuerst auf den Drucker selbst, Geschwindigkeit und die Gesamtbetriebskosten. Verständlich. Was dabei in vielen Projekten unterschätzt wird: Die Tinte ist nicht Verbrauchsmaterial, sondern ein zentraler Prozessfaktor. Sie entscheidet mit darüber, ob Codes dauerhaft lesbar sind, sicher haften, schnell trocknen – und ob die Linie stabil läuft oder schleichend Probleme entstehen.
Das ist für alle Branchen relevant, ob Lebensmittel- oder Getränkeindustrie, Kosmetik- oder Extrusionsbranche: wechselnde Materialien, hohe Geschwindigkeiten, anspruchsvolle Umgebungen (Kondensat, Staub, Hitze) und steigende Anforderungen an Traceability und Prozesssicherheit machen die Tintenwahl zum echten Erfolgshebel.
Warum ist diese Passung so entscheidend? Ganz einfach: Set-off, Schmierer, mangelnde Haftung sind häufig das Resultat einer nicht ideal abgestimmten Tinte oder einer geänderten Substrat- bzw. Prozessrealität. Ein Beispiel aus der Praxis: PVC. Auf Hart-PVC, zum Beispiel Rohren, ist die Kennzeichnung oft relativ unkompliziert. Bei flexibleren PVC-Anwendungen, zum Beispiel Kabelummantelungen, sorgen Weichmacher dafür, dass Haftung anspruchsvoller wird. Das Risiko von Set-off steigt, wenn die Formulierung nicht passt. Genau hier zeigt sich: Der Materialname allein reicht bei weitem nicht. Die genaue Zusammensetzung des Materials entscheidet.
Das ist für alle Branchen relevant, ob Lebensmittel- oder Getränkeindustrie, Kosmetik- oder Extrusionsbranche: wechselnde Materialien, hohe Geschwindigkeiten, anspruchsvolle Umgebungen (Kondensat, Staub, Hitze) und steigende Anforderungen an Traceability und Prozesssicherheit machen die Tintenwahl zum echten Erfolgshebel.
CIJ läuft nur mit der richtigen Passung von Tinte und Drucker
Ein sauberer CIJ-Druck ist immer das Ergebnis einer Passung aus vier Bausteinen. Zuerst kommt es darauf an, was gedruckt wird. Zum Beispiel Text, Logos, Barcodes, 2D Codes – und wie hoch sind die Anforderungen an Kontrast und Scannerfähigkeit. Außerdem gilt es zu klären, worauf gedruckt wird. Zu berücksichtigen sind Materialklasse, Oberfläche, Coating, Additive (zum Beispiel Weichmacher). Ebenfalls zu berücksichtigen ist, wie schnell und in welcher Umgebung gedruckt wird. Einflussfaktoren sind Liniengeschwindigkeit, Temperatur, Feuchtigkeit, Kondensat, Reinigungschemie. Zu guter Letzt muss man berücksichtigen, welche Anforderungen gelten. Zum Beispiel Abriebfestigkeit, Trocknungszeit, Waschbarkeit/Entfernbarkeit, besondere Funktionen wie UV-Fluoreszenz oder Farbwechsel.Warum ist diese Passung so entscheidend? Ganz einfach: Set-off, Schmierer, mangelnde Haftung sind häufig das Resultat einer nicht ideal abgestimmten Tinte oder einer geänderten Substrat- bzw. Prozessrealität. Ein Beispiel aus der Praxis: PVC. Auf Hart-PVC, zum Beispiel Rohren, ist die Kennzeichnung oft relativ unkompliziert. Bei flexibleren PVC-Anwendungen, zum Beispiel Kabelummantelungen, sorgen Weichmacher dafür, dass Haftung anspruchsvoller wird. Das Risiko von Set-off steigt, wenn die Formulierung nicht passt. Genau hier zeigt sich: Der Materialname allein reicht bei weitem nicht. Die genaue Zusammensetzung des Materials entscheidet.
Video: Wie ein LEIBINGER-Drucker zum Leben erweckt wird
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