Trainieren statt programmieren

AI-Kamera von TURCK bringt
künstliche Intelligenz in Produktion und Logistik

Moderne Fertigung ist dynamisch, variantenreich und von hohen Qualitätsansprüchen geprägt – eine Herausforderung für klassische, regelbasierte Bildverarbeitung: Jede neue Variante erfordert neue Regeln, jede Abweichung zusätzliche Programmierung. Mit TURCK Intelligent Vision (TIV) beginnt eine neue Ära. Im Mittelpunkt steht nicht mehr das Programmieren, sondern das Trainieren – für eine Bildverarbeitung, die sich wechselnden Anforderungen anpasst und Robustheit, Präzision und Geschwindigkeit vereint.
Vision

Lernen statt Regeln: So arbeitet TIV

Statt starre Handlungsanweisungen zu codieren, lernt TURCKs AI-Kamera TIV aus Beispielbildern. Sie erkennt Muster und Unterschiede selbstständig und überträgt das Gelernte auf neue Situationen. Schon wenige Aufnahmen genügen, um Gut- und Schlechtzustände oder Klassen sicher zu unterscheiden. Anpassungen an Produkten oder Prüfmerkmalen erfolgen per Nachtraining – ohne Expertenwissen. Das reduziert Fehlalarme und macht Prüfungen belastbar, selbst bei minimalen visuellen Unterschieden.
Ein entscheidender Vorteil: Das Prozesswissen bleibt beim Anwender. Was gut oder schlecht ist, definiert die Fertigung – die Kamera lernt den Unterschied. So verkürzt sich die Inbetriebnahme dramatisch. Während komplexe, regelbasierte Lösungen oft Wochen benötigen, lässt sich ein Vollständigkeitscheck mit der TIV in kurzer Zeit aufsetzen.

Vier Vision-Apps
für alle Kernaufgaben

Die TIV-Kamera übernimmt zentrale Aufgaben der industriellen Bildverarbeitung mit vier integrierten KI-Apps.
Code Scan liest zuverlässig 1D- und 2D-Barcodes, erkennt deren Typ, Ausrichtung und Position. Difference Check führt präzise Soll-Ist-Vergleiche durch und bewertet einzelne Prüfbereiche separat – auch bei komplexen oder variierenden Objekten. Mit Classifier lassen sich komplette Bilder vordefinierten Klassen zuordnen, was Sortier- und Klassifizierungsprozesse deutlich vereinfacht. Die vierte App, Detector, identifiziert und klassifiziert mehrere Objekte gleichzeitig, ermittelt deren Position und Orientierung und liefert zusätzlich einen Confidence Score für die Bewertung.
Alle Ergebnisse sind SPS-tauglich – vom einfachen IO/NIO-Signal bis hin zu strukturierten Datenpaketen für die Weiterverarbeitung. Das Training erfolgt mit wenigen Beispielbildern, Anpassungen können jederzeit durch Nachtrainieren integriert werden. So bleibt die Kamera flexibel und zukunftssicher.
Die AI-Kamera erkennt selbstständig kleinste Unterschiede oder visuell ähnliche Komponenten – unabhängig von Position oder Anordnung
Der Difference Check erkennt Fehler in Montage- und Bestückungsprozessen
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