Rohdaten statt Rätselraten

Vibrationsanalyse direkt an der Maschine

Mit dem CMVT-M8TE erweitert TURCK sein Condition-Monitoring-Sensor-Portfolio um einen Vibrationssensor, der Beschleunigungsdaten roh über IO-Link ausgibt – und so die Ursachensuche bei Maschinenschwingungen auch ohne SPS-Programm ermöglicht.
Sensoren
Alles auf dem Schirm: Der Vibrationsmonitor der TURCK Automation Suite TAS zeigt oben die zyklischen Kennwerte, in der Mitte die per BLOB-Transfer ausgelesenen Beschleunigungsrohdaten im Zeitbereich und unten deren FFT im Frequenzbereich
Ob Antrieb, Getriebe, Pumpe oder Lüfter: Rotierende Maschinen kündigen einen Defekt oft lange vorher an – durch veränderte Schwingungen. Bislang lieferten Sensoren dafür meist nur einen verdichteten Grenzwert; ob Unwucht, Fehlausrichtung oder ein beginnender Lagerschaden dahinterstecken, blieb offen. Mit dem CMVT-M8TE geht TURCK einen Schritt weiter: Der Sensor gibt die Beschleunigungsrohdaten seiner MEMS-Messzelle über den BLOB-Transfer der IO-Link-Spezifikation aus, statt sie intern zu einem einzelnen Grenzwert zu verdichten.
Möglich macht das eine Abtastrate von bis zu 64 kHz. Pro Aufzeichnung überträgt der Sensor bis zu 320.000 Samples – genug Datentiefe, um die Ursache einer Schwingung zu erkennen, statt nur ihr Vorhandensein zu registrieren. Zusätzlich liefert der CMVT-M8TE einen Lagerzustandskennwert nach DIN ISO 13373-3.

Frequenzanalyse per Mausklick

Damit die Rohdaten ohne eigene Auswertesoftware nutzbar sind, integriert TURCK BLOB-Transfer und FFT-Berechnung in den Vibrationsmonitor der kostenlosen TURCK Automation Suite (TAS).
Über das M8-Einschraubgewinde lässt sich der CMVT-M8TE direkt in vorhandene Servicebohrungen schrauben – die Messachse liegt damit automatisch orthogonal zur Drehbewegung
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