Verbindungstechnik
Eine Verriegelung ist nur möglich, wenn der Stecker komplett gesteckt ist. Dies reduziert somit deutlich das Risiko „halb gesteckter“ Verbindungen, was viele Standard-Rundsteckverbinder so nicht absichern. Das zweistufige Codiersystem mit Farbringen und verschiedenen Codierungen je Polbild schließt Fehlstecken zwischen unterschiedlichen Anwendungen praktisch aus.

Systemgedanke und Normung

Das durchgängige Baugrößenkonzept (B12–B40) mit identischem Datenkern erleichtert Seriengerätedesigns und Plattformkonzepte, weil Mechanik und elektrische Eigenschaften des Datenteils konstant bleiben.
Der Normbezug besteht darin, dass die Serie auf die Norm IEC 61076-2-118 ausgelegt ist. Sie ist damit zukunftssicher und kompatibel zu kommenden Standard-Hybridsteckern für dezentrale Automatisierung. ds

Vorteile in der Anwendung
auf einen Blick

  • Deutlich geringerer Verkabelungs- und Montageaufwand, insbesondere bei dezentralen Verdrahtungsketten oder Daisy-Chain-Konzepten.
  • Platz- und Gewichtsersparnis am Antrieb, weniger Kabeltrassen und weniger Kabelsalat in Maschinen und Anlagen.
  • Kostenvorteile durch weniger Komponenten, kürzere Installationszeiten und vereinfachte Wartung/Diagnose.
  • Bessere Diagnosemöglichkeiten, da Leistungs- und Datenpfad sauber in einem System geführt und klar zugänglich sind.
  • Schnellere, fehlstecksichere Montage an der Maschine (Bajonett + Codierung) und geringere Ausfallwahrscheinlichkeit durch unvollständig gesteckte Stecker bieten viele klassische Hybrid-Rundsteckverbinder in dieser Kombination nicht.
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